Wanderfreu(n)de

Am Pfingstmontag waren die Beine schwer von einer langen Trainingswoche mit vielen Höhenmetern. Aber das ist nicht unbedingt ein Grund auf eine schöne Wanderung mit Freunden zu verzichten. Mit https://www.kobpho.com habe ich eine schöne Runde gedreht, die alles hat, was wir gerne machen. Viel Natur, spannende Wegführung, eine Einkehr und ein klitzekleines bisschen Kultur. Das heißt konkret, dass wir das Klettergebiet Gfäll bei Oberried auf den Zustiegwegen durchquert haben und dann weiter auf den Gipfel des Hochfarn gelaufen sind. Wenn es bei dem Namen nicht klingelt ist das völlig normal. Der Hochfarn ist einer der unbekannten, höheren Berge des Schwarzwaldes. Mit 1264 Metern ist er nur 20 Meter niedriger als sein Gegenüber der Schauinsland. Aber im Gegensatz zu diesem steht er nicht frei in der Landschaft, sondern ist die unscheinbare erste Erhebung vor Tote Mann und Feldberg. Und es führt kein markierter Wanderweg auf seinen Gipfel, sondern nur alte, halb zugewachsene Wirtschaftswege. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn von ihm aus sieht man die prominenten Nachbarn besonders gut. Und vom Gipfel aus ist es nur ein kurzer und vor allem sehr schöner Weg zur Alm am Stollenbacher Eck, wo sich mit der Erlenbaches Hütte https://www.die-erlenbacher.de benannte Einkehr befindet. Von dort sind wir zurück nach St. Wilhelm und zum Startpunkt an der Hohen Brücke. Mit knapp 13 Kilometern eine eher kurze Runde. Aber die fast 900 Höhenmeter sind knackig steil und der Weg verlangt ein bisschen Kreativität beim Navigieren. Und so sind vier Stunden schnell vorbei gegangen.




































































