Monat: Mai 2026

Wanderfreu(n)de

Am Pfingstmontag waren die Beine schwer von einer langen Trainingswoche mit vielen Höhenmetern. Aber das ist nicht unbedingt ein Grund auf eine schöne Wanderung mit Freunden zu verzichten. Mit https://www.kobpho.com habe ich eine schöne Runde gedreht, die alles hat, was wir gerne machen. Viel Natur, spannende Wegführung, eine Einkehr und ein klitzekleines bisschen Kultur. Das heißt konkret, dass wir das Klettergebiet Gfäll bei Oberried auf den Zustiegwegen durchquert haben und dann weiter auf den Gipfel des Hochfarn gelaufen sind. Wenn es bei dem Namen nicht klingelt ist das völlig normal. Der Hochfarn ist einer der unbekannten, höheren Berge des Schwarzwaldes. Mit 1264 Metern ist er nur 20 Meter niedriger als sein Gegenüber der Schauinsland. Aber im Gegensatz zu diesem steht er nicht frei in der Landschaft, sondern ist die unscheinbare erste Erhebung vor Tote Mann und Feldberg. Und es führt kein markierter Wanderweg auf seinen Gipfel, sondern nur alte, halb zugewachsene Wirtschaftswege. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn von ihm aus sieht man die prominenten Nachbarn besonders gut. Und vom Gipfel aus ist es nur ein kurzer und vor allem sehr schöner Weg zur Alm am Stollenbacher Eck, wo sich mit der Erlenbaches Hütte https://www.die-erlenbacher.de benannte Einkehr befindet. Von dort sind wir zurück nach St. Wilhelm und zum Startpunkt an der Hohen Brücke. Mit knapp 13 Kilometern eine eher kurze Runde. Aber die fast 900 Höhenmeter sind knackig steil und der Weg verlangt ein bisschen Kreativität beim Navigieren. Und so sind vier Stunden schnell vorbei gegangen.

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3. Mai – Pommestheke Photobomb

Eigentlich sollte der Titel ganz anders lauten. Nämlich Hofkapellen. Am ersten Maiwochenende öffnen hier seit einiger Zeit Höfe der Umgebung Ihre Hofkapellen. Ein schöner Anlass eine kleine Runde durch die nähere Heimat zu drehen und diese zu besuchen. Das hat auch ganz toll begonnen. Am Dreieck 7 haben wir die Bäuerin vom Ignazhof in ihrer Kapelle getroffen. Sie wusste einiges über die Kapelle und die Geschichte der Gegend zu erzählen. Weiter ging es über die Spirzen zum Neuhäusle, wo ein paar Pferde aus Zuffenhausen dem Herrgottshaus die Show gestohlen haben. Vom Speedster bis zum Turbo mit Pommestheke war vor lauter Heiligs Bleche kaum etwas von der schönen Kapelle zu sehen. Im Steinbachtal, am Birgweghof und am Kapfenhof ging es an den Kapellen dann wieder etwas besinnlicher zu.

Ignazhäusle

Fallerhof, In den Spitzen

Sonne Neuhäusle

Steinbachhof

Birkweghof

Kapfenhof

https://kath-hochschwarzwald.de/detail/nachricht/id/241978-tag-der-offenen-hof-kapellen/?cb-id=12425597

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1. Mai – Der Kanonier, der Priester und die Schwarzwälder Ursünde

Für einen Besuch um Kinzigtal finde ich immer einen guten Grund. Diesmal gab es keine Wanderung, sondern 100 % Kulturprogramm in Haslach. Los ging’s im Trachtenmuseum, das sich in einem alten Kapuzinerkloster befindet. Danach erkundete ich die kleine, aber sehr schöne Altstadt von Haslach in anschauen. Auch dem Gasthaus zur Kanone wollte ich schon länger mal einen Besuch abstatten. Die Fassade an sich ist schon beeindruckend. Die Geschichte des Gasthauses und die Verbindung zur Haslacher Fasnet noch mehr. Der Kellner wusste dazu einiges zu erzählen. Eine sehr große Überraschung waren für mich die Wandmalereien im Inneren. Meine letzte Station war das Hansjakob Museum.

Wem die Anzahl der Bilder alleine nicht reicht und noch mehr erfahren will, findet am Ende des Beitrages einige Links.

Was ich für die Schwarzwälder Ursünde halte werde ich zu gegebener Zeit vielleicht einmal aufklären. Aber sie hat sich hier in diesem Beitrag versteckt.

historische Ansichtskarte, ca. 1955

historische Ansichtskarte, ca. 1955

https://info.haslach.de/sehenswuerdigkeiten/schwarzwaelder-trachtenmuseum

https://info.haslach.de/heinrich-hansjakob/hansjakob-museum

https://www.chilli-freiburg.de/gastro-gusto/wie-im-gemaede-gasthaus-kanone-in-haslach/

http://www.narrenzunft-haslach.de/index.php/unsere-zunft/figuren/ranzengarde

 

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